Springerle (Rezept aus Schwaben)

Zutaten:

4 Eier (mittlere Größe, aufgeschlagen ca. 190 – 200g)
500 g Puderzucker
500 g Mehl Type 405
1 Msp. Hirschhornsalz
1 EL Kirschwasser
Stärkemehl zum Einpudern
  
Zubereitung:

Alle Zutaten stellt man für mehrere Stunden in einen warmen Raum. Die Eier schaumig rühren, dann den gesiebten Puderzucker eßlöffelweise zugeben.

Diese Masse mindestens 20 Minuten in der Küchenmaschine rühren.

Das im Kirschwasser ganz aufgelöste Hirschhornsalz nach etwa 10 Minuten zugeben.

Danach wird das gesiebte Mehl eßlöffelweise untergerührt.

Der Teig ist jetzt noch etwas weich und braucht zum Ausmodeln noch eine Ruhezeit.

In einer Schüssel mit gut schließendem Deckel und mit Frischhaltefolie abgedeckt, mindestens
2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen (auch bis zum nächsten Morgen möglich!). Jetzt eine kleine Portion davon abschneiden und den restlichen Teig sofort wieder abdecken, er trocknet sonst sofort aus.

Das abgeschnittene Teigstück auf dem eingepuderten Backbrett 5-10 mm dick auswellen. Springerlemodel in den leicht eingepuderten Teig eindrücken und Springerle mit einem Messer, Teigrädchen oder passendem Ausstecher ausstechen bzw. ausschneiden. Die Springerle auf ein mit Mehl bestäubtes Holzbrett setzen und 24 - 48 Stunden an einem warmen Ort (keine Zugluft) trocknen lassen.

Vor dem Backen muss die Unterseite der Springerle wieder angefeuchtet werden. Hierzu setzt man sie kurz auf ein feuchtes Küchentuch und danach auf das mit Backpapier belegte Backblech.

Backofen auf 140° vorheizen und die Springerle ca. 10 Minuten backen, dann auf 125° zurück schalten und weitere 10 Minuten trocknen lassen.

Werden die Springerle gegessen:

Auf das Backpapier Anis (oder Lavendelblüten, gemahlener Anis oder Vanillezucker) streuen und die Springerle nach dem Anfeuchten draufsetzen. Nach dem Backen in einem Pappkarton an einem feuchten Ort aufbewahren, z.B. auf dem Balkon stellen, bis sie weich sind.


Wird der Weihnachtsbaum mit den Springerle geschmückt:

Gleich nach dem Ausmodeln mit einem dünnen Trinkhalm ein kleines Loch einstechen für ein Aufhängerbändchen. Diese Springerle nach dem Backen gut trocknen lassen und in einer Blechdose aufbewahren. Diese Schmuckstücke können auch als Milch- oder Wasserspringerle hergestellt werden.


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Dieses Rezept aus Schwaben habe ich von Frau Michaela Schwarz aus dem Änis-Paradies bekommen. Frau Schwarz führt auch Springerle-Backkurse durch. Bei Interesse kannst Du Dich bei ihr melden.


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