Ich erinnere mich noch gerne daran, wie ich als Kind mit meiner Oma Plätzchen gebacken habe. Draußen fiel Schnee, es war bitterkalt - aber in der warmen Küche herrschte eine gemütliche, heimelige Atmosphäre. Während ein herrlicher Duft von warmen Plätzchen, von Gewürzen wie Zimt, Nelken und Anis durch den Raum zog, zündeten wir eine Kerze an und sangen Weihnachtslieder.
Bei einer Tasse Kakao durfte ich dann die ersten Plätzchen probieren, bevor sie bis zum Fest verpackt wurden. Und wie lecker schmeckten die Plätzchen dann an Weihnachten. Oma wußte, worauf es ankam, damit ihr (unser) Gebäck auch so gut schmeckte, wie es aussah.


Eine kleine Hilfe ist der

Advents-Back-Fahrplan


ca. 6 Wochen vor Weihnachten

Manche Backwerke benötigen einige Zeit, bis sich die Gewürze voll entfalten und sie dadurch ihr unvergleichliches Aroma erhalten.

Fangen Sie mit Ihren Vorbereitungen für Stollen, Baumkuchen, Torten "Linzer Art" oder Früchtekuchen bereits Mitte November an. Sie sollten vor dem Verzehr mindestens 14 Tage, besser jedoch 5-6 Wochen ruhen, um den vollen Geschmack zu entwickeln. Diese Köstlichkeiten werden -gut in Alufolie verpackt- bis zum Verzehr kühl gelagert



4 Wochen vor Weihnachten

Springerle, Anisplätzchen. Das Anisgebäck sollte einen Monat liegen, sonst bleibt es es hart wie ein Stein. Bei der Aufbewahrung deshalb auch immer einige Apfelscheiben mit in die Plätzchendose legen oder das Gebäck einige Tage offen stehen lassen.



3-4 Wochen vor Weihnachten

Feines Gebäck aus Honigteig, wie z.B. Honiglebkuchen, Leckerli oder Printen nach "Aachener Art" schmeckt am allerbesten, wird es 3-4 Wochen vor dem Genuss angefertigt. Ebenso früh sollte man bei Pfeffernüssen und allen Arten von Lebkuchen beginnen. Je länger man den Gewürzen Zeit gibt, sich miteinander zu verbinden, desto intensiver schmeckt das Gebäck.
Damit das Lebkuchengebäck schön saftig wird, kann es noch einige Tage offen stehen bleiben,
bevor man es mit einer Apfelspalte in eine Blechdose verpackt.



bis 2 Wochen vor Weihnachten

Eiweißgebäck wie z.B. Zimtsterne, Makronen und Zedernbrot kann schon nach 2 Wochen genossen werden.
Sie sind nach dem Backen hart und sollten ebenfalls einige Tage offen stehen bleiben,
damit sie weich werden.
Falls Sie die Wartezeit nicht abwarten und schon eher naschen wollen, hier ein Tipp:
die Plätzchen in ein Küchensieb legen, das Sieb auf eine mit etwas Wasser gefüllte Schüssel
setzen und 1-2 Tage stehen lassen. Auf diese Weise werden die Plätzchen schneller weich. Natürlich dürfen die Plätzchen nicht mit dem Wasser in Berührung kommen.



Hier dürfen Sie gleich naschen, denn frisch schmeckt's am besten.

Bereits zum Adventstee können Sie frisch gebackene Bethmännchen, Vanillekipferl,
Spritzgebäck, Spekulatius, Schwarz-Weiss-Gebäck oder Heidesand
anbieten.
Auch die große Palette an Buttergebäck, wie z.B. Terrassen oder Hildabrötchen,
Spitzbuben und sehr mürbe Nussplätzchen
schmecken sofort sehr lecker.
Ebenso schmecken Cremetörtchen, Muffins und Brownies backfrisch am besten.


Pralinen und Konfekt dürfen nach dem Abkühlen und Erstarren der Schokolade gleich genascht werden.
Diese Leckereien halten sich im Kühlschrank ca. 7 Tage frisch und sollten daher immer erst kurz vor dem Verzehr hergestellt werden.



Wichtig bei allen Plätzchensorten ist die richtige Aufbewahrung. Am besten bewahrt man die Leckereien nach Sorten getrennt in gut schließenden Blechdosen auf, damit sich die verschiedenen Aromen nicht vermischen.



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