Nonnenfürzchen

Zutaten für ca. 45 Stück:

300 ml Wasser
30 g Puderzucker
60 g Butter
30 g Speisestärke
150 g Mehl
5 Eier
1 Prise Salz
etwas abger. Zitronenschale
Zimtzucker
Öl oder Fett zum Ausbacken
  
Zubereitung:

Frittierfett auf 180° aufheizen.
In einem Topf Wasser, Puderzucker, Salz u. Butter aufkochen. Topf vom Herd nehmen. Mehl, Zitronenschale u. Speisestärke mischen, auf einmal in den Topf schütten und gut durchrühren. Topf wieder auf die Herdplatte stellen und die Teigmasse so lange rühren, bis am Boden eine weiße Schicht sichtbar wird und sich ein Kloß bildet. Topf vom Herd nehmen, Teigkloß in eine Schüssel geben und sofort 1 Ei unterrühren. Danach die restlichen Eier nacheinander unterrühren.
2 Teelöffel in heißes Wasser tauchen, kleine Teigportionen abstechen und sofort ins Frittierfett gleiten lassen. Höchstens 5 Stück auf einmal ausbacken. Nonnenfürzchen in ca. 3 Min. knusprig braun ausbacken, mit einer Schaumkelle aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch heiß mit Zimtzucker bestreuen.


Mit Nonnenfürzchen (auch: Nonnenfürtle) wird ein Schmalzgebäck bezeichnet, das traditionell an Fastnacht im süddeutschen Raum zubereitet wird. Die korrekte Bezeichnung wäre "Nonnenfürtchen", was auf das mittelniederdeutsche Wort "nunnekenfurt" zurückgeht. Übersetzt heißt es in etwa "von den Nonnen am besten zubereitet". Eine Legende erzählt, dass sich ein alter Domherr aus einem Topf voller dampfender Nonnenfürzchen das größte herausnahm und mit einem Augenzwinkern bemerkte: "ich nehme das von der Mutter Oberin".


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